Eis und Schnee mit Auftausalz in den Griff bekommen

Auftausalz -Streusalz

Das Auftausalz setzt sich überwiegend aus herkömmlichen Kochsalz zusammen. Wird das Salz auf Schnee- oder Eisflächen aufgetragen, findet ein chemischer bzw. physikalischer Vorgang statt. Der Gefrierpunkt einer Substanz (hier Eis oder Schnee) wird heruntergesetzt. Gefrorene Wasserteilchen verändern somit ihren Aggregats-Zustand von fest auf flüssig. Beim Einsatz von hochwertigen Streusalz wird vorbeugend die Bildung von neuen Eisflächen verhindert. Der Wirkungsgrad ist hoch, denn Streusalz kann selbst bis zu -21°C gefrorene Flächen zum Auftauen bringen und das in kurzer Zeit.

Einsatz und Wirkung im Straßenverkehr

Das macht Auftausalz für Städte und Kommunen zu einem wirkungsvollen Element gegen vereiste Straßen. Für die obere Eisschicht werden kleine, feine Salzkörner eingesetzt, damit die erste Schicht aufgetaut wird. Zudem kommen größere Salzkörner ins Spiel, die die obere Eisfläche durchdringen und an den unteren Schichten arbeiten. Rollt der Verkehr über die bestreuten Straßen wird Matsch erzeugt, der dann komplett aufgetaut wird.

Auftausalz hat auch negative Seiten

Leider hat Auftausalz negative Auswirkungen auf Umwelt und Natur. Gelangt die Mischung in den Boden können Baum- und Pflanzenwurzeln beschädigt werden. Tiere, die mit Streusalz in Verbindung kommen, können durch das aggressive Salz an den Pfoten verletzt werden.

Für Privatleute gilt es zudem zu beachten, dass der Einsatz von Streusalz regional oder örtlich einfach verboten ist. In manchen Großstädten ist Streusalz grundsätzlich verboten, es gibt aber Ausnahmen für extreme Wettersituationen. Bevor man also Salz streut muss man sich informieren, wie die rechtliche Situation vor Ort ist.

Wo bekommt man Auftausalz

Streusalz wird online auf großen Portalen, spezialisierten online Shops oder im Baumarkt angeboten. Die übliche Größe einer Packung ist ein 25 kg Sack. Auch der 10 kg Eimer ist bei den Verbrauchern beliebt.

Rutschfrei durch den Winter: